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‚Heimische‘ Pflanzen sind heute endlich gesellschafts- und gartenfähig. Das begrüßen wir sehr! Die Schönheiten aus unserer Landschaft finden endlich die ihnen gebührende Aufmerksamkeit und wir haben großen Spaß dabei sie zu kultivieren und in unseren Projekten zu verwenden. Sehr gern nehmen wir immer neue Arten in Kultur.
Der Begriff ‚heimisch‘ ist naturgemäß schwer eingrenzbar, da die natürliche Verbreitung von Pflanzensippen nichts mit politischen Grenzen zu tun hat und noch dazu im stetigen Fluss ist. Wir bieten hier Wildstauden an, die nicht züchterisch bearbeitet sind, in den gemäßigten Zonen Europas natürliche Vorkommen haben, ausreichend winterhart sind und von denen wir uns einen Wert für die Gartenverwendung versprechen.
graugrüne, lockerrasige Polster, die bestens Mauerkronen krönen oder sich in Steinfugen fügen, um dort bis in den Sommmer hinein blühend, Hitze und Strahlung standzuhalten. Kommt an allen Küsten Westeuropas vor
die leuchtend reinweiß blühende Form des heimischen Wiesensalbeis fühlt sich wohl im Naturgarten wie auch, als Vorsommerblüher, in farblich abgestimmten Beeten. Alle Salbei sind Bienenweidepflanzen
die heimische Variante der Färberscharte ist eine echte Wildstaude. Sehr gut für naturnahe, artenreiche Säume und Wiesen geeignet, wo sie lange im Hochsommer blüht, aber nicht so filigran wie die aus Frankreich und Spanien stammende Unterart S.t. ssp. soanei
Der weiße Kiel-Lauch dient in Pflanzungen mit kargem Charakter als besonders wertvoller Hoch-und Spätsommerblüher. Die Art sät sich auf trockenem Sand- oder Kiesboden mit den Jahren gut aus, soweit genügend Licht auf den Boden fällt und so eine konkurrenzarme Entwicklung möglich ist
Berg-Lauch, für trockene Steingartenbereiche und Kiesbeete, besonders interessant wegen der späten Blütezeit. Sommer- und Spätsommerlauch ist eine ideale Vordergrundpflanze, die immer "ordentlich" aussieht und dabei besonders Insektenfreunlich ist.
syn. Aster linosyris, die heimische Goldhaar-Aster stammt von Trockenrasen und ist ein zartes trockenliebendes Gewächs mit vielen späten, reizenden Blütenköpfchen, ideal zu Gräsern!
ähnlich der dunkleren Sorte 'Veilchenkönigin' ist 'Breslau' nur mäßig wüchsig, aber dafür gehören beide zu den schönsten Kalkastern. Die heimischen Bergastern lieben warme, konkurrenzarme Standorte in voller Sonne und durchlässigen, eher kalkreichen Boden
die seltene, heimische Bergaster kommt auf basenreichen Böden in konkurrenzarmen Situationen vor und ist ein unentbehrlicher später Blüher in vollsonnig-warmer Lage. Die Wildform variiert etwas, allgemein sind die Blüten weniger auffällig als bei den Gartenauslesen
Stauden-Fenchel, der an Dill erinnernde Doldenblütler wirkt durch seine duftig zarten Blütenschleier auf stabilen Stängeln. Selbstaussaat auf mäßig trockenen, offenen Böden
Hohes Leinkraut, durch seine Zartheit fügt es sich überall ein und adelt jede Pflanzung. Herrlich als Rosenbegleiter! Die kleinen aber nektarreichen Blüten werden stark von Insekten besucht
die meist zweijährige, heimische Wildmalve, auch Käsepappel genannt, liebt leichte, nahrhafte Böden und kommt auf ruderalisierten Standorten in eher warmer Lage vor. Sie ist eine seit Alters her beliebte Teepflanze, hat aber auch ansehnliche violette Blüten mit dunkler Aderung. Die lange Blütezeit empfielt sie u.a. auch für Trogbepflanzungen. Pfahlwurzler mit Selbstversamung
Pfeifengras, sehr straff aufrechte Sorte, das höchste der kleinen Pfeifengräser, ideal in Heidegärten oder halbhohen wiesenartigen Wildstaudenpflanzungen, Herbstfärbung!
seltener Doldenblütler mit weitem Verbreitungsgebiet in fast ganz Europa, wo er in mageren, niedriwüchsigen Staudenfluren am Gehölzrand und lichten Kiefernwäldern vorkommen kann
der heimische Wald-Salbei heißt auch Klebriger Salbei, da die Pflanzen ein etwas klebriges Harz aussondern. Die wüchsige, höhere Art hat eine untypischer Blütenfarbe, ideal für naturnahe Gehölzränder, wo sich die Art selbst aussähen kann. Alle Salbei sind Bienenweidepflanzen
altbewährte, besonders schon im Mai blühende Sorte des Pracht-Salbeis, für mäßig trockene, sonnige Standorte, herbstliche Zweitblüte nach Sommer-Rückschnitt. Alle Salbei sind Futterpflanzen für Insekten
meist, aber nicht immer monocarpe Wildpflanze für warme, sonnig-leicht absonnige Standorte, an denen sich die Art mäßig versamt. Die zusammengesetzte Dolden am verzweigten Hauptsproß und das feine Laub verströmen großen Natur-Charme
ein echtes Mauerblümchen: Wie ein Mini-Schleierkraut besetzt es engste Fugen und verziert Steingärten und Tröge auf romantische Weise. Gerne samt es sich verhalten aus
auch vom Berg-Lauch gibt es inzwischen schöne Ausleseformen für trockene Steingartenbereiche und Kiesbeete, besonders interessant wegen der späten Blütezeit. 'Blue Eddy ist eine kleine Pflanze mit leicht gedrehtem Laub, zum Formenkreis von Allium senescens var. glaucum gehörend, diesem stark ähnelnd und ebenso auf sonnigen, konkurrenzfreien Standorten verwendbar.
vitale, gut standfeste Sorte, sehr reichblütig und am ehesten geeignet die sagenhafte aber wenig vitale 'Veilchenkönigin' zu ersetzen. Die heimischen Bergastern lieben warme, konkurrenzarme Standorte in voller Sonne und durchlässigen, eher kalkreichen Boden
sehr feinlaubige Wildart, deren lange andauernde Sommerblüte nicht nur die Insektenwelt, sondern mit ihren erst weißen, dann rötlich überlaufenden Dolden den Hochsommer im Steingarten feiert
ein cremegelb blühender Teufelsabbiss ergänzt die Möglichkeiten beim Einsatz der sommerblühenden heimischen Wildstaude. Lange Blütezeit mit starkem Insektenbeflug, Standort und Wuchs wie bei der blauvioletten Normalform, also feuchte (auch trockene) oder wechseltrockene, nährstoffarme Wiesen. Passt auch gut in Heidegärten