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‚Heimische‘ Pflanzen sind heute endlich gesellschafts- und gartenfähig. Das begrüßen wir sehr! Die Schönheiten aus unserer Landschaft finden endlich die ihnen gebührende Aufmerksamkeit und wir haben großen Spaß dabei sie zu kultivieren und in unseren Projekten zu verwenden. Sehr gern nehmen wir immer neue Arten in Kultur.
Der Begriff ‚heimisch‘ ist naturgemäß schwer eingrenzbar, da die natürliche Verbreitung von Pflanzensippen nichts mit politischen Grenzen zu tun hat und noch dazu im stetigen Fluss ist. Wir bieten hier Wildstauden an, die nicht züchterisch bearbeitet sind, in den gemäßigten Zonen Europas natürliche Vorkommen haben, ausreichend winterhart sind und von denen wir uns einen Wert für die Gartenverwendung versprechen.
10 heimische Wildstauden für die naturnahe Bepflanzung eines Blumenkastens (ca. 80-100m Länge) in sonniger Lage. Die Zusammenstellung erfolgte in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Umweltministerium im Rahmen des "Blühpakt Bayern" unter dem Label "Heimat.pflanzen". Die Pflanzen werden nach Geschmack oder nach Zufallsprinzip gleichmäßig im Kasten verteilt und eingepflanzt.Zum Substrat: Ideal wäre eine ca. 1/1-Mischung von torffreier Blumenerde mit sandig-humosem (unkrautfreiem) Gartenboden und eine Mulchabdeckung aus Kies oder Splitt. Gerne können auch dekorative Steine oder Wurzeln dazugestakltet werden. Das schützt die Oberfläche vor starker Verdunstung, so dass weniger oft gewässert werden muss. Eine Grunddüngung, z.B. mit Hornspänen oder Schafwoll-Pellets führt zu üppigerem Wuchs ohne zu überdüngen.
24 heimische Wildstauden aus feuchten oder wechselnassen Standorten für sonnige Lage. Die Zusammenstellung erfolgte in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Umweltministerium im Rahmen des "Blühpakt Bayern" unter dem Label "Heimat.pflanzen". Das Paket kann für größere Flächen, etwa an natürlichen Teichrändern modular vervielfältigt werden. Sehr gut lassen sich die Pflanzen auch in einer wasserdichten Wanne ansiedeln, wo man den Zauber der Uferränder gut beobachten kann. IDer Boden sollte weitgehend feucht-nass gehalten werden. In Abhängigkeit von der Verfügbarkeit behalten wir uns gleichwertige Änderungen in der Zusammenstellung vor.
24 heimische Wildstauden wie sie an warm-trockenen Gehölzsäumen vorkommen. Für etwa 4m² sonniger Fläche mit magerem oder mäßig nahrhaften Boden in sonniger-absonniger Lage. Die Zusammenstellung erfolgte in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Umweltministerium im Rahmen des "Blühpakt Bayern" unter dem Label "Heimat.pflanzen". Das Paket kann für größere Flächen modular vervielfältigt werden. Die Pflanzen werden nach Geschmack oder nach Zufallsprinzip gleichmäßig auf der Fläche verteilt und eingepflanzt. Ab dem 2. Standjahr ist keinerlei Bewässerung nötig. Die Saumpflanzung kann nach der Hauptblüte im Hochsommer zurückgeschnitten werden, vorherige Selbstversamung ist dabei erwünscht. Bei trockenen, mageren Bedingungen kann auf den Schnittverzichtet werden.
seltene heimische Art mit Verbreitungsschwerpunkt im montanen Südosteuropa. Ihr Laub erinnert an Rainfarn, die typische Schafgarben-Trugdolde ist zartrosa-purpur
weißblühende Schafgarbenart aus Südosteuropa die dort auf trockenen Gebüschsäumen, steinigen Wiesen und Felsbändern vorkommt. Für naturnahe, zukunftsfähige Pflanzungen
die heimische Schafgarbe, wie sie in Europa auf mäßig trockenen, eher mageren Wiesen und an Wegrändern vorkommt und als Heilpflanze genutzt wird. Unser Material stammt von unterfränkischen Halbtrockenrasen. Die Art erlangt zusätzliche Bedeutung als Rasenersatz, da sie schnitt- wie trockenverträglich ist
ausläufertreibende und recht wüchsige Wildstaude mit langer Blütezeit und angenehm silbrig behaartem Laub. Gut geeignet um schwierige Stellen naturnah zu gestalten. Man kann sie flächig verwenden und andere wärmeliebende Wildstauden und Gräser einstreuen
ansehnliche Wildart aus Südeuropa, in warmen Gegenden eingebürgert. Für trockenwarme Standorte, wo sie etwa mit Anthemis und Melica und anderen Wildstauden naturnahe Böschungen schmückt. Keine Ausläufer!
heimische Art, die zum Formenkreis von A. ptarmica gehört. Für den Garten ist das große Potenzial der kompakt-standfesten, sommerblühenden Art noch kaum entdeckt
der Wohlriechende Odermennig ist eine heimische Heilpflanze, aromatisch duftend und als Tee bei Heiserkeit wirksam. Er wächst zerstreut an trockenen Gehölzrändern
Der im südlich der Alpen verbreitete Genfer Günsel verträgt erstaunlich viel Trockenheit. Er macht auf lockerem, durchlässigen Böden verhalten unterirdische Ausläufer und wächst daher nicht mattenartig. Auffällig ist seine tiefblaue Blüte
Waldstaude mit geschlitzter Belaubung und wunderbar tiefblauen Blüten. Die aus Japan stammende Art ist eng verwandt mit unserem heimischen Günsel, aber doch sehr anders in Aussehnen und Verwendung. Der Wuchs ist horstig (keine Ausläufer) und die Pflanze höher. Sehr hübsch in halbschattigen, nicht zu trockenen Situationen, wo etwa auch Baldrian wächst. Eine echte Bereicherung im Sortiment
Hybrid-Kriechgünsel, auffällig feingliedrige Auslese mit dunklem Laub. Bisweilen auch unter dem Namen `Choclate Chips` im Handel. Idealer Begleiter z.B. für Zwerg- Hosta-Sorten
Der weiße Kiel-Lauch dient in Pflanzungen mit kargem Charakter als besonders wertvoller Hoch-und Spätsommerblüher. Die Art sät sich auf trockenem Sand- oder Kiesboden mit den Jahren gut aus, soweit genügend Licht auf den Boden fällt und so eine konkurrenzarme Entwicklung möglich ist