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von besonders feingliedrigem Laub wird diese Auslese der Eberraute geschmückt, filigraner geht es wohl nicht, so wirken sogar ihre kleinen gelblichen Korbblüten
das silbrige, aromatische Laub ist das Hauptkennzeichen des halbstrauchig wachsenden Wermuts. Bei dieser "Sorte" handelt es sich um einen kompaktwüchsigen, samenvermehrten Strain von Jelitto, der als besonders gut winterhart angegeben wird
als silbriger, aromatischer Halbstrauch in sonniger Lage ein Augenschmaus, als Verdauungshelfer nach fettem Schmaus ein Freund und Helfer gibt er auch dem einschlägigen Bohème-Getränk seinen Geschmack - ein Heilkraut mit vielerlei Qualitäten. Wie andere Beifußarten auch, verteidigt er seinen Gartenplatz mit Wurzelausscheidungen gegen die Konkurrenz, ein Platz als Solitär bietet sich also an. Läuse soll er auch vertreiben ...
seltene Wildnelke aus Südosteuropa, wo sie auf steingen Hängen vorkommt und im Garten eine aparte Zutat an entsprechenden, konkurrenzarmen, warm-trockenen Sonnenstandorten ist. Sie ähnelt der Blut-Nelke, teilt mit dieser die roten Blütenköpfe, die Stängel wirken filigraner und werden etwas höher. Futterquelle für langrüsselige Insektenarten
Der Filzige Andorn ist eine attraktive, wintergrüne, am Grunde verholzende Pflanze mit graufilzigen Blättern und schwachem Duft der cremeweißen Blüten. Andorn lässt sich gut mit Halbsträuchern in Kiesbeeten oder Schuttfeldern vergemeinschaften
der heimische Mauerpfeffer kommt fast ohne Erde und Wasser aus, er besiedelt neben Mauerkronen besonders trocken-magere Stellen auf Fels und Trockenrasen
die Fünfblättrige Scharte stammt aus der Türkei, der Kaukasusregion und dem Iran, wo sie in Wäldern und Hochstaudenfluren vorkommt. Im Garten können sie an halbschattigen Problemstellen versucht werden, wo ihre Wuchskraft (Ausläufer) Substanz schafft und die im Sommer von Bestäubern besuchten, rosavioletten, in den Blattachseln befindlichen Blüten gefallen. (Syn. Klasea quinquefolia)
eine wahrhaft putzige Zwergform des ohnehin superflachwüchsigen Fiederpolsters. Ideal für Pflasterfugen oder als Mini-Bodendecker für Tröge, Schalen, Gräber oder halbschattige, nicht zu trockene Steinanlagen aller Art. Das sehr kleine, farnartige Laub überzieht schnell den Boden
winterhartes Efeublättriges Alpenveilchen, bezaubernde herbstblühende Art! Standort: im Sommer sehr trocken, im Wurzelbereich von lichtem Laubgehölz. Nach der Blüte bildet sich das dekorative wintergrüne Laub, zieht im Frühjahr ein
zur Zeit vielleicht die beste Selektion des Kleinen Blauhalmes. Kippt kaum über und begeistert durch früh einsetzende und lang andauernde Herbst- und Winterfärbung in Purpurtönen. Das hitzetolerante Schizachyrium wächst gerade auf trockenen Rohboden sehr gut und passt ideal zur Klimaerwärmung
eine schmucke Wildaster mit großen hellblauen Blüten, für naturnahe Verwendung sowohl an absonnigen, alös auch vollsonnigen Stellen. Gerade im absonnigen Bereich, etwa unter lichten Kiefern eine wertvolle Bereicherung der dort begrenzten Möglichkeiten
die Unterart mit blaugrüner, feiner Belaubung ist besonders und dekorativ, was für die eindrucksvolle Wildart aus Südeuropaohnehin gilt: Die seltene Pflanze braucht etwas Anlaufzeit bis sich die hohen Blütendolden entwickeln. Warmer Standort mit nahrhaftem, aber sehr gut drainiertem Boden. Nach der Blüte macht die Pflanze ihre Sommerruhe und zieht ein bis zum Herbst. Das Laub ist wintergrün und braucht in rauen Lagen evtl. etwas Schutz.
trockentolerantes, horstbildendes Gras aus den Alpen, das seiner Verbreitung noch harrt. Es gedeiht in Schutthalden und Felsen in der Latschenregion, was in der Verwendung vollbesonnte Standorte auf mineralischen Böden vermuten lässt, ohne allzugroße Hitze. Jedenfalls in naturnahen Anlagen eine echte Bereicherung im Gräsersortiment
die heimische Weiße Tabnessel gedeiht an Wiesen-Weg- und Gehölzrändern auf nahrhaften, im durchlässigen Rohumus- oder lockerem Schutt als Stickstoffzeiger. Ein Massenblüher im Frühling an und unter Gehölzen und als solche auch in naturnahen Gärten eine Bereicherung
heimische Wildstaude mit Wuchskraft und breiter Standortamplitude. Sie kommt auf nährstoffreichen nassen Böden vor, wo sie große Bestände bilden kann, verträgt aber auch zeitweiliges Austrocknen. Diese Auslese hat eine besonders starke Behaarung und ist daher silberlaubig. Schöner Akzent in wechselfeuchten, naturnahen Anlagen mit Platz, wo sie ein für Inselten wichtiger Sommerblüher ist
ein Lungenkraut mit großem, weich behaartem Laub ohne die silbrigen Flecken des Apotheker Lungenkrauts. Wie dieses aus heimischen Wäldern stammend, wenn auch viel seltener (Rote Liste-Art), robust, und als frühe Hummel-Nektarpflanzen wertvoll.
schmetterlingsgleich scheinen die flachen großen Blüten über den drahtigen Stängeln zu schweben, ein perfekter Begleiter zu allerlei Gräsern in sonniger Lage. Schöne Samenstände
die weiße Form der unverwüstlichen und sehr standorttoleranten Neuenglandaster wirkt völlig anders als die etwas düster-violette Normalform und kann als Solitär- oder Gruppenpflanze für den Hintergrund auf gewohnte Weise, also als stabiler Hochsommerblüher eingesetzt werden
spätwinterlich blühende Staude für kalkhaltigen, durchlässigen Boden am Gehölzrand. Die Schwarze Nieswurz benötigt guten Wasserabzug, verträgt aber als Gebirgsart Hitze und Trockenheit nicht so gut. Für trockene Standorte in warmen Klima empfehlen wir eher Helleborus orientalis, die es auch weißblühend gibt.
kompaktwüchsige "Zwergform" des eigentlich in die Höhe strebenden Ziergrases. Die Blüten ab Spätsommer sind rötlich, besonders ausgeprägte Gelb-Orange-Rot-Färbung des leicht überhängenden Laubes ab Oktober. Eher kugelartige Wuchsform, die sich mit den Jahren immer stärker ausprägt.
besonders kompaktwüchige Katzenminze, durch die relativ großen Blütchen mit guter blauer Farbwirkung, Vielseitig verwendbar, solange der Standort vollsonnig und trocken ist. Die frühsommerblühende Stauden kann nach der Blüte komplett zurückgeschnitten werden, um ein zweites Mal auszutreiben und im Spätsommer zu blühen. Neuere Auslese
die ziemlich stattlichen blaugefüllten Blumen aus Erfurt sind nicht nur außergewöhnlich schön, sondern besonders als Hingucker in Schmuckpflanzungen geeignet
wärmeliebende, aromatisch duftende, wintergrüne-graue Polster, die mit kurzen Ausläufern rasenartig wachsen. Gelbe Scheindolden mit blassgelben Kronröhren. Geeignet für sommerwarme-trockene Sonnenstandorteauf eher armen-kiesig-sandigen Böden. Die südeuropäische Art gehört bei uns wohl zu den Zukunftspflanzen und ist auch bereits in Deutschland eingewandert
Schöne Sommerlauch-Sorte mit kräftiger Farbe und Blüten, die deutlich über dem graugrünen Laub stehen. Sommerlauch ist mithin eine ideale Vordergrundpflanze, die immer "ordentlich" aussieht und dabei besonders Insektenfreunlich ist.
die zweihäusige Trespen-Segge ist ein in Europa noch weitgehend unbekanntes, horstiges Waldgras aus dem östlichen Nordamerika. Ähnlich der heimischen Carex remota ist es wintergrün und liebt feuchteren Boden. Am passenden Standort ein sehr gutes Matrixgras
Heimische Wild-Erdbeere, die im Gegensatz zur in den Gärtren eher verbreiteten Fragaria vesca ursprünglich von Trockenrasen und trockenen Gebüschsäumen stammt, wo man sie auch anpflanzen sollte. Verbreitung durch typische, oberirdische Ausläufer. Die kleinen Früchte sind essbar
die leuchtende, frischgelbe Frühsommerblüte dieser mehrjährigen Wildart kommt ohne die offensive Versamung der zweijährigen Nachtkerzen aus. Standort sonnig, wenig anspruchsvoll und dauerhaft. Nachtkerzen werden bevorzugt von Nachtfaltern besucht, die mit ihren langen Rüsseln den Nektar aus den tiefen Kronröhren gewinnen
filigraner Doldenblütler aus dem südlichen Mitteleuropa für magere, sonnige oder halbschattige Partien in naturnahen Gartenbereichen. Die Art wird inzwischen der Gattung Dicheropetalum zugeordnet.
wärmeliebender Doldenblütler aus Südeuropa. Die weißen, zusammengesetzten Dolden stehen auf hohen, verzweigten Stängeln und bereichern den sommerlichen Naturgarten. Doldenblütler werden sehr stark von Käfern und kurzrüsseligen Insekten angeflogen. Mäßige Selbstversamung ist am passenden Standort (sonnige Säume, Gebüschränder und steinige Freiflächen) zu erwarten
grasähnliches, wintergrünes Liliengewächs, bildet allmählich Rasen auch in schwierigen Situationen im (mäßig) trockenen Schatten. Sehr zukunftsfähige Bodendeckerstaude für geschützte Standorte wie Innenhöfe etc.
zweifarbig himbeerrosa mit apricotfarbiger Lippe, der dauerblühende Halbstrauch für die Verwendung im Kübel oder in der sonnigen Rabatte ist mehrjährig aber leider kaum winterhart. Rechtzeitig ab Juni gepflanzt, lohnt er sich aber auch einjährig. Als Kübelpflanze braucht es regelmäßige Bewässerung und Nährstoffe für einen guten Flor, ausgepflanzt anspruchslos, aber mit Winterschutz.
das Schöllkraut ist ein typischer Kulturfolger und wächst oft spontan als schöner Aspekt im Mai an warmen, nahrhaften Gehölzrändern oder Gebäudekanten. Der giftige orange Milchsaft wurde als Mittel gegen Warzen verwendet, was wir nicht einordnen können und wovon wir daher abraten.
halbhoher Sommerblüher mit weißen Blüten für frische bis feuchtere Standorte in Sonne oder Halbschatten. Die Wildart gehörte einst zu den am häufigsten verwendeten Heilpflanzen Nordamerikas, besticht aber auch optisch durch die lange anhaltende Blütezeit
seltene endemische Knautie vom Westbalkan, wo die alpine Art in frischen Gebirgswiesen und steinigen Hängen vorkommt. Wir empfehlen konkurrenzarme Sand- oder Kiesbeete.Für Liebhaber seltener Pflanzen. Wie bei allen Knautien ist starker Insektenbeflug zu beobachten
heimischer Sommerblüher für feuchte oder wechselfeuchte Standorte in naturnaher wiesenartiger Gestaltung, Gräben oder Teichränder. Die als Heilplanze verwendete Wildart kommt in Süd- und Mitteleuropa vor und ist sogar ziemlich salztolerant
selten angebotene Wildart aus Süd- und Südosteuropa für warme, trockene Standorte. Die Art ähnelt mit ihrem drahtigen Habitus stark der hellgelben Scabiosa ochroleuca, aber mit hellvioletten Blüten. Für naturnahe Pflanzungen im Stile einer trockenen Wiese, auch für Sandpflanzungen und Steingärten aller Art sehr gut geeignet.