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Zeitweise Trockenheit wechselt mit anhaltender Staunässe: Typisch fü;r schwere Ton- oder andere zur Verdichtung neigenden Böden (Problem: Verdichtung und Sauerstoffarmut im Wurzelbereich). Hier Stauden die damit meistens zurechtkommen.
heimische Wildstaude mit Wuchskraft und breiter Standortamplitude. Sie kommt auf nährstoffreichen nassen Böden vor, wo sie große Bestände bilden kann, verträgt aber auch zeitweiliges Austrocknen. Diese Auslese hat eine besonders starke Behaarung und ist daher silberlaubig. Schöner Akzent in wechselfeuchten, naturnahen Anlagen mit Platz, wo sie ein für Inselten wichtiger Sommerblüher ist
kompaktwüchsige "Zwergform" des eigentlich in die Höhe strebenden Ziergrases. Die Blüten ab Spätsommer sind rötlich, besonders ausgeprägte Gelb-Orange-Rot-Färbung des leicht überhängenden Laubes ab Oktober. Eher kugelartige Wuchsform, die sich mit den Jahren immer stärker ausprägt.
monocarpe, meist zweijährige Wildart aus Griechenland mit auffallend großen, bauchigen Blütenglocken, die nach oben gerichtet sind und als echter Hingucker richtig Spaß machen. Der Boden sollte sehr durchlässig, aber nicht mager sein, eine geschützte Lage oder eine leichte Abdeckung im Winter sind anzuraten.
Heimische Wild-Erdbeere, die im Gegensatz zur in den Gärtren eher verbreiteten Fragaria vesca ursprünglich von Trockenrasen und trockenen Gebüschsäumen stammt, wo man sie auch anpflanzen sollte. Verbreitung durch typische, oberirdische Ausläufer. Die kleinen Früchte sind essbar
heimischer, meist zweijähriger Doldenblütler, der in weiten Teilen Europas an absonnigen Gehölzrändern und Wiesen vorkommt und sich dort mäßig versamt. Die Samenkapseln sind rund, was den Namen begründet. Als feingliedrige Zutat für naturnahe absonnige Säume, etwa mit Akeleien und anderen Wildstauden an nicht zu trockenen Standorten
heimischer Sommerblüher für feuchte oder wechselfeuchte Standorte in naturnaher wiesenartiger Gestaltung, Gräben oder Teichränder. Die als Heilplanze verwendete Wildart kommt in Süd- und Mitteleuropa vor und ist sogar ziemlich salztolerant
großblumige Sorte mit zitronengelber Trompete und weißem Kranz. Die duftenden Jonquilla-Narzissen blühen zu mehreren an einem Stängel (3-5 Blüten). Im Oktober liefern wir Portionen zu 10 Zwiebeln
feinlaubiger, horstig wachsender Schwingel, der in Mitteleuropa in sonnigen Kiefern-Steppenwäldern und Halbtrockenrasen vorkommt. Gutes Matrixgras für leicht absonnige, magere Situationen am lichten Gehölzrand
Der hohe 'Fallschirm- Sonnenhut' ist eine klassische Bauerngartenstaude, robust, wüchsig, gut für den Schnitt geeignet, ländlich schön, für nicht zu trockene Böden. 'Herbstsonne' ist eine spätsommerblühende Auslese
bei uns sehr selten gewordene Glockenblume mit kopfigen Blütenständen, ähnlich, aber zarter als Campanula glomerata und vegleichbar im Garten verwendbar, nämlich an konkurrenzarmen, nicht zu trockenen Standorten. Die Art ist zweijährigbis mehrjährig uns säht sich verhalten aus. In der Natur kommt sie selten in wechselfeuchten Wiesen vor.
der Grasschwertel stammt aus Gebirgswiesen und Kiesbänken von Gewässern, wo die grasähnliche Pflanze konkurrenzarm recht alterungsbeständig ist. Die sommergrüne 'Iceberg' gefällt durch recht große weiße Blüten mit leicht bläulichem Schein über hellgrünem Laub. Ein Edelstein für Tröge, Schalen oder nicht zu trockene, aber gut drainierte Steinanlagen und Kiesbeete. Vor hartem Frost schützen
seltene, halbgefülltblühende Sorte mit grünlicher Mitte - keine Angst, Insekten finden hier etwas - und dunkelvioletten Blüten, die etwas an gefüllte Akelei erinnern mag. Superromantisch auf jeden Fall und überraschend anspruchslos. Bevorzugt für absonnige und halbschattige Lagen und möchte dort dringend getestet werden
der auch bei uns heimische Moosfarn liebt kühle, halbschattige und wechselfeuchte Standorte. Interessanterweise kommt er auch in Trockenrasen vor. Frischgrüne Teppiche bildend, schön etwa an absonnigen Felspartien oder feingliedrigen Gestaltungen in Schatten-Trögen und Steingärten
heimischer Korblütler mit großen, gelben Blüten, aus denen riesige "Pusteblumen" entstehen, die länger halten, als beim Löwenzahn. Wurzeln, Blätter und junge Triebe sind als Frühlingssalat essbar. Durch mäßige Versamung "bewegt" der zweijährige Bocksbartt durch den Garten
frühe feste Blüten, hoch über straffem Laub, bieten eine breite Palette an Verwendungsmöglichkeiten, ob in trockener Freifläche oder dem Frühsommerbeet. Leicht zitroniger Duft!
24 heimische Wildstauden aus feuchten oder wechselnassen Standorten für sonnige Lage. Die Zusammenstellung erfolgte in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Umweltministerium im Rahmen des "Blühpakt Bayern" unter dem Label "Heimat.pflanzen". Das Paket kann für größere Flächen, etwa an natürlichen Teichrändern modular vervielfältigt werden. Sehr gut lassen sich die Pflanzen auch in einer wasserdichten Wanne ansiedeln, wo man den Zauber der Uferränder gut beobachten kann. IDer Boden sollte weitgehend feucht-nass gehalten werden. In Abhängigkeit von der Verfügbarkeit behalten wir uns gleichwertige Änderungen in der Zusammenstellung vor.
halbhohe Waldstaude mit geschlitzter Belaubung und wunderbar tiefblauen Blüten. Die aus Japan stammende Art ist eng verwandt mit unserem heimischen Günsel, aber doch sehr anders in Aussehnen und Verwendung. Der Wuchs ist horstig (keine Ausläufer) und die Pflanze höher. Sehr hübsch in halbschattigen, nicht zu trockenen Situationen, wo etwa auch Baldrian wächst. Die überraschend hitzebeständige Art ist eine echte Bereicherung im Sortiment.
heimisches Sauergras mit weiter Verbreitung und Standortamplitude. Streng horstförmiger Wuchs und leicht überfallende, wintergrüne Tuffs bildend, hat sie hohes Potenzial als Matrixgras und künftige Verwendung. Weitgehend pflegefrei, Rückschnitte nicht erforderlich. Gut in Gruppen- Flächen- oder Einzelstand
Auslese von Cassian Schmidt aus dem Weinheimer Hermannshof mit etwas breiterem, auffällig hellgrünem Laub. Streng horstförmiger Wuchs und leicht überfallende, wintergrüne Tuffs bildend, hat sie hohes Potenzial als Matrixgras und künftige Verwendung. Weitgehend pflegefrei, Rückschnitte nicht erforderlich. Gut in Gruppen- Flächen- oder Einzelstand. fälschlich auch zu Carex divulsa gestellt
wesentlich seltenert als das Tüpfel- findet sich in der heimischen Natur, vor allem Gebüsch- und Waldrändern das Schöne Johanniskraut. Seine Stängel sind nicht kantig, sondern rund, die Erscheinung filigraner, also schöner, wenn man will. In der Natur kalkfliehend, gilt das für Gärten nur eingeschränkt. Alles spricht dafür diese Art einmal auszuprobieren. Seine Heilwirkung gilt als gleichwertig.
Kriechpionier aus Asien und Neuseeland, wo die Art in kalkarmen Feuchtgebieten des Berglands wächst. Ideal wäre ein frischer, aber gut durchläsiger Boden. Der rasch flache Rasen bildende Bodendecker eignet sich hervorragend für die Ufergestaltung von Tümpeln, in Steinanlagen oder als Bestandteil eines mäßig häufig betretenen Trittrasens in absonniger, nicht allzu trockener Lage. Auch für die Unterpflanzung von Kübelpflanzen sehr empfehlenswert.
Kriechpionier aus Asien und Neuseeland, wo die Art in kalkarmen Feuchtgebieten des Berglands wächst. Ideal wäre ein frischer, aber gut durchläsiger Boden. Der rasch flache Rasen bildende Bodendecker eignet sich hervorragend für die Ufergestaltung von Tümpeln, in Steinanlagen oder als Bestandteil eines mäßig häufig betretenen Trittrasens in absonniger, nicht allzu trockener Lage. Auch für die Unterpflanzung von Kübelpflanzen sehr empfehlenswert.
das heimische Labkraut mit seinen nach Honig duftenden Blüten ist medizin- und kulturhistorisch so bedeutend, dass man es schon deshalb braucht. Im Garten nur auf magere, trockene Böden pflanzen, sonst wächst es zu stark. Futterpflanze für Schmetterlingsarten
Der Wiesenbärenklau als farbige Gartenstaude! Eindruksvolle, zusammengesetzte Dolden in zartem Lilarosa über derbem, dunkelgrünem Laub. Für Verwendung in naturalistischen Pflanzungen mit schwerem Boden. Nicht zu verwechseln mit dem giftigen Riesenbärenklau!
ein cremegelb blühender Teufelsabbiss ergänzt die Möglichkeiten beim Einsatz der sommerblühenden heimischen Wildstaude. Lange Blütezeit mit starkem Insektenbeflug, Standort und Wuchs wie bei der blauvioletten Normalform, also feuchte (auch trockene) oder wechseltrockene, nährstoffarme Wiesen. Passt auch gut in Heidegärten
neue und besonders üppig blühende Auslese oder evtl. Hybride vom Apotheker-Ziest mit wunderbarem Blütenflor in rosa Tönen. Wie ihre Schwestersorten eine Idealbesetzung für den Vordergrund von Pflanzungen oder auch eingestreut in naturhafte, wiesenähnliche Situationen. Langlebig, robust und unbedingt empfehlenswert. Ziest gehören bei vielen Hautflüglern zu den bevorzugten Nahrungspflanzen
im Laufe des Frühlings leuchten die wunderbar hellgelben kugelartigen Trollblumen der Sorte 'Full Moon' über dem frischgrümnen Gräsern und anderen Frühjahrsblühern der feuchteren Freifläche wie Storchschnabel und Nelkenwurz. Trollblumen sind sehr dauerhafte, horstbildende Stauden die etwas feuchten Boden bevorzugen. Eine wahre und selten gewordene Pracht des Vorsommers.
robuste Traditionsorte aus Schweden mit hübscher Blütenwirkung über graugrünem, leicht gerunzeltem, recht festem, graugrünerm Laub. Wenig schneckenanfällig dient sie sowohl als Blattschmuck in Schattenpartien, als auch als Schnittblumenlieferant
der weltweit vorkommende Adlerfarn überwächst mit seinen Ausläufern in Wäldern und Gehölzrändern auch größere Areale. In luftfeuchten Klimaten verlässt er den Wald und prägt ganze Landschaften mit. Das bis vierfach gefiederte, sommergrüne Laub ist sehr attraktiv, so dass in weitläufigen, extensiven Gehölzbereichen die Verwendung auch in nicht zu trockenen, naturnahen Bereichen von Gärten und Parks denkbar ist. Wunderschön auch ist die goldbraune Herbstfärbung
Kriechpionier mit rascher, teppichartiger Ausbreitung und sehr langem Blütenflor. Bildet bodennahe Teppiche, geeignet für mäßig belastete Trittrasen, z.B. gemeinsam mit Acaena, Thymian, Weißklee und Habichtskraut ... Gerne vollsonnig, aber auch Halbschatten vertragend passt die Teppichverbene gut zwischen Trittplatten. Bei starkem Kahlfrost ist eine Schutzabdeckung ratsam. Syn. Lippia nodiflora
Minzensorte mit Wein-Bouquet und relativ kleinen, eiförmigen Blättern, die nur schwach gesägt sind, aber sehr aromatisch. Der Flachwurzler kann wechselnde Nässe und (mäßige) Trockenheit gut vertragen, wie alle Minzen. Wie diese wachsen Ausläufer. Die sommerlichen weißen Blüten werden stark von Insekten besucht