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Zeitweise Trockenheit wechselt mit anhaltender Staunässe: Typisch fü;r schwere Ton- oder andere zur Verdichtung neigenden Böden (Problem: Verdichtung und Sauerstoffarmut im Wurzelbereich). Hier Stauden die damit meistens zurechtkommen.
feinlaubiger, horstig wachsender Schwingel, der in Mitteleuropa in sonnigen Kiefern-Steppenwäldern und Halbtrockenrasen vorkommt. Gutes Matrixgras für leicht absonnige, magere Situationen am lichten Gehölzrand
Der hohe 'Fallschirm- Sonnenhut' ist eine klassische Bauerngartenstaude, robust, wüchsig, gut für den Schnitt geeignet, ländlich schön, für nicht zu trockene Böden. 'Herbstsonne' ist eine spätsommerblühende Auslese
bei uns sehr selten gewordene Glockenblume mit kopfigen Blütenständen, ähnlich, aber zarter als Campanula glomerata und vegleichbar im Garten verwendbar, nämlich an konkurrenzarmen, nicht zu trockenen Standorten. Die Art ist zweijährigbis mehrjährig uns säht sich verhalten aus. In der Natur kommt sie selten in wechselfeuchten Wiesen vor.
der Grasschwertel stammt aus Gebirgswiesen und Kiesbänken von Gewässern, wo die grasähnliche Pflanze konkurrenzarm recht alterungsbeständig ist. Die sommergrüne 'Iceberg' gefällt durch recht große weiße Blüten mit leicht bläulichem Schein über hellgrünem Laub. Ein Edelstein für Tröge, Schalen oder nicht zu trockene, aber gut drainierte Steinanlagen und Kiesbeete. Vor hartem Frost schützen
seltene, halbgefülltblühende Sorte mit grünlicher Mitte - keine Angst, Insekten finden hier etwas - und dunkelvioletten Blüten, die etwas an gefüllte Akelei erinnern mag. Superromantisch auf jeden Fall und überraschend anspruchslos. Bevorzugt für absonnige und halbschattige Lagen und möchte dort dringend getestet werden
heimischer Korblütler mit großen, gelben Blüten, aus denen riesige "Pusteblumen" entstehen, die länger halten, als beim Löwenzahn. Wurzeln, Blätter und junge Triebe sind als Frühlingssalat essbar. Durch mäßige Versamung "bewegt" der zweijährige Bocksbartt durch den Garten
frühe feste Blüten, hoch über straffem Laub, bieten eine breite Palette an Verwendungsmöglichkeiten, ob in trockener Freifläche oder dem Frühsommerbeet. Leicht zitroniger Duft!
24 heimische Wildstauden aus feuchten oder wechselnassen Standorten für sonnige Lage. Die Zusammenstellung erfolgte in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Umweltministerium im Rahmen des "Blühpakt Bayern" unter dem Label "Heimat.pflanzen". Das Paket kann für größere Flächen, etwa an natürlichen Teichrändern modular vervielfältigt werden. Sehr gut lassen sich die Pflanzen auch in einer wasserdichten Wanne ansiedeln, wo man den Zauber der Uferränder gut beobachten kann. IDer Boden sollte weitgehend feucht-nass gehalten werden. In Abhängigkeit von der Verfügbarkeit behalten wir uns gleichwertige Änderungen in der Zusammenstellung vor.
das sehr adrette, relativ konkurrenzschwache, heimische Perlgras besiedelt wechseltrockene Böschungen und Gehölzsäume mit eher humosem Boden. Das hostig wachsende Süßgras wird sicher nicht lästig und erfreut zur Blütezeit im späten Frühjahr
Ein Naturfindling mit sehr attraktiven cremeweißen Blatträndern. Ideal für kunstvolle Arrangements mit Blatttextur-Kontrasten. Der Alaska-Wiesenknopf ist eine horstförmig wachsende und robuste, dabei zartgliedrig wirkende Wildstaude für normale bis frische Gartenböden und breiter Standortamplitude. Die flaschenbürstenartigen Blüten sind purpurrot.
Waldstaude mit geschlitzter Belaubung und wunderbar tiefblauen Blüten. Die aus Japan stammende Art ist eng verwandt mit unserem heimischen Günsel, aber doch sehr anders in Aussehnen und Verwendung. Der Wuchs ist horstig (keine Ausläufer) und die Pflanze höher. Sehr hübsch in halbschattigen, nicht zu trockenen Situationen, wo etwa auch Baldrian wächst. Eine echte Bereicherung im Sortiment
heimisches Sauergras mit weiter Verbreitung und Standortamplitude. Streng horstförmiger Wuchs und leicht überfallende, wintergrüne Tuffs bildend, hat sie hohes Potenzial als Matrixgras und künftige Verwendung. Weitgehend pflegefrei, Rückschnitte nicht erforderlich. Gut in Gruppen- Flächen- oder Einzelstand
Auslese von Cassian Schmidt aus dem Weinheimer Hermannshof mit etwas breiterem, auffällig hellgrünem Laub. Streng horstförmiger Wuchs und leicht überfallende, wintergrüne Tuffs bildend, hat sie hohes Potenzial als Matrixgras und künftige Verwendung. Weitgehend pflegefrei, Rückschnitte nicht erforderlich. Gut in Gruppen- Flächen- oder Einzelstand. fälschlich auch zu Carex divulsa gestellt
wesentlich seltenert als das Tüpfel- findet sich in der heimischen Natur, vor allem Gebüsch- und Waldrändern das Schöne Johanniskraut. Seine Stängel sind nicht kantig, sondern rund, die Erscheinung filigraner, also schöner, wenn man will. In der Natur kalkfliehend, gilt das für Gärten nur eingeschränkt. Alles spricht dafür diese Art einmal auszuprobieren. Seine Heilwirkung gilt als gleichwertig.
Kriechpionier aus Asien und Neuseeland, wo die Art in kalkarmen Feuchtgebieten des Berglands wächst. Ideal wäre ein frischer, aber gut durchläsiger Boden. Der rasch flache Rasen bildende Bodendecker eignet sich hervorragend für die Ufergestaltung von Tümpeln, in Steinanlagen oder als Bestandteil eines mäßig häufig betretenen Trittrasens in absonniger, nicht allzu trockener Lage. Auch für die Unterpflanzung von Kübelpflanzen sehr empfehlenswert.
Kriechpionier aus Asien und Neuseeland, wo die Art in kalkarmen Feuchtgebieten des Berglands wächst. Ideal wäre ein frischer, aber gut durchläsiger Boden. Der rasch flache Rasen bildende Bodendecker eignet sich hervorragend für die Ufergestaltung von Tümpeln, in Steinanlagen oder als Bestandteil eines mäßig häufig betretenen Trittrasens in absonniger, nicht allzu trockener Lage. Auch für die Unterpflanzung von Kübelpflanzen sehr empfehlenswert.
das heimische Labkraut mit seinen nach Honig duftenden Blüten ist medizin- und kulturhistorisch so bedeutend, dass man es schon deshalb braucht. Im Garten nur auf magere, trockene Böden pflanzen, sonst wächst es zu stark. Futterpflanze für Schmetterlingsarten
Der Wiesenbärenklau als farbige Gartenstaude! Eindruksvolle, zusammengesetzte Dolden in zartem Lilarosa über derbem, dunkelgrünem Laub. Für Verwendung in naturalistischen Pflanzungen mit schwerem Boden. Nicht zu verwechseln mit dem giftigen Riesenbärenklau!
ein cremeweiß blühender Teufelsabbiss ergänzt die Möglichkeiten beim Einsatz der sommerblühenden heimischen Wildstaude. Standort und Aussehen wie bei der blauvioletten Normalform, also feuchte (auch trockene) oder wechseltrockene, nährstoffarme Wiesen. Passt auch gut in Heidegärten
neue und besonders üppig blühende Auslese oder evtl. Hybride vom Apotheker-Ziest mit wunderbarem Blütenflor in rosa Tönen. Wie ihre Schwestersorten eine Idealbesetzung für den Vordergrund von Pflanzungen oder auch eingestreut in naturhafte, wiesenähnliche Situationen. Langlebig, robust und unbedingt empfehlenswert. Ziest gehören bei vielen Hautflüglern zu den bevorzugten Nahrungspflanzen
im Laufe des Frühlings leuchten die wunderbar hellgelben kugelartigen Trollblumen der Sorte 'Full Moon' über dem frischgrümnen Gräsern und anderen Frühjahrsblühern der feuchteren Freifläche wie Storchschnabel und Nelkenwurz. Trollblumen sind sehr dauerhafte, horstbildende Stauden die etwas feuchten Boden bevorzugen. Eine wahre und selten gewordene Pracht des Vorsommers.
robuste Traditionsorte aus Schweden mit hübscher Blütenwirkung über graugrünem, leicht gerunzeltem, recht festem, graugrünerm Laub. Wenig schneckenanfällig dient sie sowohl als Blattschmuck in Schattenpartien, als auch als Schnittblumenlieferant
Kriechpionier mit rascher, teppichartiger Ausbreitung und sehr langem Blütenflor. Bildet bodennahe Teppiche, geeignet für mäßig belastete Trittrasen, z.B. gemeinsam mit Acaena, Thymian, Weißklee und Habichtskraut ... Gerne vollsonnig, aber auch Halbschatten vertragend passt die Teppichverbene gut zwischen Trittplatten. Bei starkem Kahlfrost ist eine Schutzabdeckung ratsam. Syn. Lippia nodiflora
Minzensorte mit Wein-Bouquet und relativ kleinen, eiförmigen Blättern, die nur schwach gesägt sind, aber sehr aromatisch. Der Flachwurzler kann wechselnde Nässe und (mäßige) Trockenheit gut vertragen, wie alle Minzen. Wie diese wachsen Ausläufer. Die sommerlichen weißen Blüten werden stark von Insekten besucht
der aus dem Mittelmeergebiet stammende Mönchspfeffer ist ein beachtlicher Halbstrauch für warme, geschützte Lagen, wo er im Sommer herrlich blüht. Frühjahrs- oder Sommerpflanzung empfohlen. Die seltene, geschlitztblättrige Sorte 'Laciniata' wirkt sehr schön filigran und gefällt uns sehr
Die Kreuzung Klebriger Salbei mit einer asiatischen Steppenart bringt eine kräftige, standfeste und wertvolle Strukturstaude für sonnige-schattige, warme Standorte hervor, die sich nicht aussäht. Gut winterhart. Alle Salbei sind Bienenweidepflanzen
heimische Schwingel-Art, typisch auf trockenen, nährstoffarmen Standorten. Der Echte Schaf-Schwingel ist grün oder leicht blaugrün und wächst horstig. Für trockenrasenähnliche Situationen oder am lichten Gehölzsaum
Bärlauch kommt in unseren Laubwäldern an frühlingsfrischen oder sogar nassen Standorten vor, wo er durch Brutzwiebelchen und Versamung ausgedehnte Bestände bildet. Das Laub ist hoch aromatisch und wertvoll in der Küche. Nach der Blüte zieht das Laub schnell ein
Auslese oder Hybridform des Sibirischen Knoblauchs, deren Blüten stattliche 60 cm Höhe erreichen, Das relativ breite, riemenförmige Laub ist, wie bei der Art, am Ansatz leicht gedreht und erreicht gut 20cm. Verwendung an sonnigen Plätzen, von Steppenbeeten bis zu feuchten Gewässerrand-Standorten
frühgrünender, sogar etwas Schatten vertragender Wildlauch aus den Gebirgen des Nahen Ostens, wo er in schattigen Felsspalten und Geröll wächst. Die feine Pflanze passt sich an vielen Stellen gut ein und versamt sich verhalten
als Bodendecker für schattige Flächen noch viel zu wenig bekannt: Die Vergißmeinnichtblüte im April sieht auch bie dieser seltener angebotenen Art himmlisch aus, nach der Blüte decken große, dunkelgrüne, herzförmige Blätter den Boden und bei der russischen Art geschieht das mit Ausläufern, was sie als großflächigen Bodendecker besonders empfiehlt.
die heimische Wildstaude mit eher südosteuropäischem Verbreitungsschwerpunkt zeigt Feuchtigkeit mindestens in tiefern Bodenschichten an, verträgt dank ihrer Pfahlwurzeln aber auch trockene Phasen sehr gut. Sie blüht im Sommer, was sie im Sortiment der heimischen Arten besonders wertvoll macht. Dabei zieht sie stark Falter, Bienen und Hummeln an.
Die Weiße Pestwurz deckt im Sommer den Boden an Bachufern und sickerfeuchten Hochstaudenfluren dicht ab und passt zu entsprechenden, konkurrenzstarken naturnahen Situationen in Wassernähe. Eine krasse heimische Alternative etwa zu Blattschmuckstauden wie dem Schildblatt, Darmera peltata, die ebenfalls früh im Jahr vor dem Laubaustrieb blüht
Der Winter-Heliotrop (oder Vanille-Pestwurz) blüht als einer der ersten Stauden an geschützt-feuchten Gartenplätzen und duftet nach vanilleartig. Das derbe, rundlich-herzförmige Laub deckt im Sommer den Boden dicht ab und passt zu naturgartenartigen Situationen in Wassernähe. Eine heimische Alternative etwa zu Blattschmuckstauden wie dem Schildblatt, Darmera peltata
Chinesischer Drachenkopf, wächst in Höhenlagen zwischen Geröllschutt und Felsen, wo die Art teppichartig mit kurzen Ausläufern wächst. Für sonnige-halbschattige, nicht zu trockene und konkurrenzschwache Standorte, Kiesbeete und Steinanlagen aller Art sind ideal
der angenehme Zitrusduft ist bei der südländischen Kreta-Melisse fruchtig-herber als der bei uns üblichen Zitronenmelisse, vielleicht in Richtung Mandarine. Wer Duftpflanzen mag braucht sie jedenfalls
das schnellwachsende, heimische Pfennig- oder Münzkraut bildet rasch dichte Matten, beliebt ist die Verwendung am Teichufer als Übergang zwischen nasser und trockener Zone. Auch als Ampelpflanze für schattige Standorte geeignet
der Wiesen-Kerbel ist eine Charakterpflanze fetter und nicht zu trockener Wiesen, seine schaumig weißen Dolden dominieren im Frühsommer sonnige Wiesen und halbschattige Säume. Nach der Blüte sollte ein Totalrückschnitt bzw. die Wiesenmahd erfolgen, er blüht dann vereinzelt nach
das grasartig-feine, dunkelgrüne Laub des Sibirischen Knoblauchs wird nur gut 10 cm hoch, die halbkugeligen Blütenstände stehen mit 30cm hoch darüber. Auch der Spätsommerlauch ist eine ideale Vordergrundpflanze, die immer "ordentlich" aussieht und dabei besonders insektenfreunlich ist.
sicher eine der besten Sommer-Lauch-Sorten, gerade was die Farbintensität angeht. Kennzeichnend für den treffenden Sortennamen ist der Umstand, dass die Blütenbälle nicht gleichzeitig aufgehen und diese in unterschiedlichen Höhen wie aufsteigende Blasen wirken. Mit 50cm etwas höher als 'Millenium', farblich nahezu identisch. Das dunkelgrüne Laub erreicht 25cm. Sommerlauch ist eine ideale Vordergrundpflanze, die immer "ordentlich" aussieht.